regional nachhaltig

An der Quelle verwurzelt

Gontenbad – Appenzell – unsere Welt

Der Hauptsitz steht dort, wo unsere Quelle fliesst und hier schlägt unser Herz. Fest und tief im Appenzeller Erdreich verwurzelt, können wir uns weit in die Welt hinauswagen, manchmal sogar nach den Sternen greifen.

Regionalität ist für uns viel mehr als eine Notwendigkeit. Wir sehen uns als Teil einer Kultur und auch als Teil einer Wirtschaftsregion. Unsere Mitarbeitenden wohnen denn auch zu 81 Prozent in den beiden Kantonen AI und AR.

Goba-Festival 2019: Unter dem Motto «Mal still, mal leise, mal laut» entstand ein vielfältiges Programm, das vom 2. bis 11. Mai 2019 dauerte. Ein Festival-Team plante und organisierte alle Anlässe und deren Durchführungen und konnte dabei auf die unglaublich tatkräftige Mithilfe aller Mitarbeitenden zählen. Unser Aufwand hat sich ausbezahlt: Das Goba Festival war ein berauschendes Fest und übertraf all unsere Erwartungen! Wir durften fast 10’000 Besucherinnen begrüssen, verköstigen und unterhalten. Belohnt wurden wir mit vielen lachend zufriedenen Gesichtern. 
Wir feierten mit Mitarbeitenden, Kunden, Lieferanten und Partnern. Auch die breite Bevölkerung erhielt Gelegenheiten, in unterschiedlicher Weise am grossen Fest teilzunehmen. Es gab sechs Dinners für geladene Gäste, inszeniert von der «Pfefferbeere» und der Tanzkompanie «Les Papillons». Am Wochenende öffnete die Goba ihre Türen für Rundgänge, Sensorik-Workshops, die Herstellung von Kräutersalzen durch Besucherinnen, musikalischen Intermezzis, ein reichhaltiges Kinderprogramm sowie elf Food-Ständen. Von Montag bis Freitag boten wir ein Tagesprogramm mit geführten Rundgängen, Gedanken-Spaziergängen mit Gabriela, Yoga-Stunden sowie einer erlesenen Vortragsreihe. Am Freitagabend zelebrierten wir eine Lindy Hop Soirée samt Crashkurs und anschliessender Tanzparty. Der finale Schlusspunkt bildete am Samstag das Musikfestival in Zusammenarbeit mit «Viva con Agua» mit Konzerten bekannter Schweizer Bands. 
Zentrum und Treffpunkt des Festivals bildete die umfunktionierte Lagerhalle. Das Goba Festival war ein intensives und einzigartiges Erlebnis für uns und die Region.

Wir sind stolz darauf, dass wir schon im 2008 eine Zusammenarbeit mit Kräuterbauern aus der Region um den Säntis aufbauen konnten. Die Familie Abderhalden aus Starkenbach im Toggenburg baute für uns zwischen 2008 bis 2016 jährlich rund 110 kg Kräuter und Blüten an, die meisten davon in Demeter-Qualität. Seit 2016 arbeiten wir mit Partnerinnen und Partner hier im Appenzeller Land für den Kräuteranbau zusammen. Rund 40 Aaren werden genutzt für den Anbau von speziellen Sorten und auch für Versuche. 
Im 2019 konnte die Partnerschaft mit Elsbeth Mettler in Stein AR ausgebaut werden. Sie bewirtschaftet den Betrieb nach Bio Knospe Richtlinien und wird ab 2020 erste Kräuter für die Goba AG produzieren. In Schwende konnten die ersten 50 kg Holunderblüten nach konventionellem Anbau geerntet werden, welche unseren Flaudersirup beseelen. Auch Julia Enzler fuhr für uns erste Kräuterernten ein. Mit beiden Partnerinnen erreichten wir ein konstruktives Miteinander.

Regionalität und die Wertschöpfung in unseren Heimatkantonen ist uns wichtig – so wichtig, dass wir sie 2011 als eine der fünf Aspekte unserer Nachhaltigkeit formuliert haben. An der Quelle verwurzelt – dafür stehen wir ein.

Wie sich unsere regionale Nachhaltigkeit in Zahlen ausdrückt, erfahren Sie hier.